Unser Programm verspricht viele Höhepunkte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Samstag, 07. September 2019

Kulturnacht Laufenburg

Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an der alljährlichen Kulturnacht in Laufenburg.

2019 wird die Nacht zum Tag und wird gleichzeitig mit dem Juraparkfest stattfinden.

Wir betreiben von 11 bis 21 Uhr ein kleines Bistro, bei schönem Wetter vor der kultSCHÜÜR. Das Angebot umfasst alles zum Verwöhnen vom kühlen Prosecco über den genussvollen Cognac bis zum heissen Espresso.

Das hauseigene Ensemble theater WIWA zeigt das Stück “Von der Angst zur Wut”. Aufführungen: 14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr und 20 Uhr. Dauer der Aufführung jeweils eine halbe Stunde.

Während der ganzen Dauer der Kulturnacht bzw. des Juraparkfestes ist die kultSCHÜÜR offen und frei zur Besichtigung.

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Samstag, 14. September 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Duo Carouge – Kreisler umkreisen

Die grenzenlosen und genialen deutschen Lieder Georg Kreislers treffen auf einige der schönsten französischen Chansons von Brel, Piaf und Barbara. Ein Wechselspiel melancholischer Liebeserklärungen und bitterbösem schwarzen Humor – zum Schmunzeln und zum Fürchten! In ihrem neuen Programm “Kreisler umkreisen” bezirzt das Duo Carouge den grossen Liedermacher mit französischen Chansons und erforscht so alle Tiefen und Untiefen des menschlichen Daseins – frisch, frech und feminin. Lena Schmidt (Klavier) und Larissa Bretscher (Gesang) lernten sich zufällig an einem Konzert kennen. Es war Musikerliebe auf den ersten Ton, die sie seit ihrem Musikstudium auf alle möglichen Bühnen zwischen Zürich und Rostock geführt hat.

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Dienstag, 24. September 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Die Blechtrommel”

Der Ich-Erzähler der Blechtrommel ist der Sonderling Oskar Matzerath. Er kommt 1924 in Danzig zur Welt. Zu diesem Zeitpunkt ist sein Verstand bereits vollständig entwickelt. Da er seit seinem dritten Geburtstag nicht mehr wächst, kann er somit als scheinbar ewiges Kind aus der Perspektive von unten über die Welt der Erwachsenen berichten. Dank seiner Blechtrommel kann er sich auch Ereignisse, an denen er nicht unmittelbar beteiligt war, vergegenwärtigen und so etwa auch darüber berichten, wie seine Mutter auf einem kaschubischen Kartoffelacker gezeugt wurde. (Ein ähnliches Motiv von einer berichtenden Trommel findet sich bereits in Heinrich Heines „Ideen. Das Buch le Grand.“) Damit wird Oskar zeitweise zu einer Art auktorialem Erzähler, der sich auch häufig in der dritten Person als „Oskar“ anspricht. Oskar sagt von sich selbst, er habe zu jenen „hellhörigen Säuglingen gehört“, deren „geistige Entwicklung schon bei der Geburt abgeschlossen ist und sich fortan nur bestätigen muss“. Er verweigert sich der Welt der Erwachsenen und beschließt im Alter von drei Jahren, nicht mehr zu wachsen. Gleichwohl fühlt er sich, da „innerlich und äußerlich vollkommen fertig“, den Erwachsenen weit überlegen. An seinem dritten Geburtstag bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Der Wahrheitsgehalt von Oskars Geschichten erscheint oft zweifelhaft. Zunächst ist er zum Zeitpunkt, an dem sein Bericht 1952 beginnt, Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt und als solcher möglicherweise verrückt und demnach nicht sehr vertrauenswürdig. Außerdem bleibt unsicher, ob er nicht mehr wächst, weil er die Kellertreppe hinabfiel, oder ob er aus eigenem Entschluss das Wachstum einstellte und den Kellersturz nur fingierte, um Fragen zu vermeiden. Auch seine Selbstvorwürfe, er sei schuld am Tod seiner Eltern und an dem seines Onkels Jan Bronski, werden durch den Verlauf der Handlung kaum erhärtet. Damit steht aber die Glaubwürdigkeit aller seiner Erzählungen in Frage.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken

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Freitag, 25. Oktober 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Landstreichmusik IN CONCERT

Mit erfolgreichen Tourneen im In- und Ausland hat sich die Landstreichmusik einen Namen gemacht. Seit Jahren begeistert sie durch ihren unverkrampften, schwungvollen Umgang mit Schweizer Volksmusik in Verbindung mit neuen Einflüssen aus diversen Genres ein Publikum von jung bis alt. Unterwegs auf Strassen aus Asphalt, als Musikanten von heute, jenseits von Alprausch und blühenden Matten. So zelebrieren die eigenwilligen «Landstreicher» eine verschüttete Tradition: Eine “Musik der Landstrasse”, aufgelesen am Wegrand, weitertransportiert und transformiert mit altbewährten und modernen Mitteln. Auf ihrem aktuellen Album «Asphalt» betreibt die Landstreichmusik eine konsequente Weiterentwicklung ihres letzten Programmes “Rot uf Grau”: Urbane Farbgebung, schroffe Kanten und eine klare Absage an müden Traditionalismus bestimmen die Richtung. Eigene und traditionelle Lieder gesellen sich zu alten und neuen Melodien, destilliert aus dem unermesslichen Horizont vernetzter Welten. Ihre Musik bewegt sich eigensinnig zwischen Betonbauten und virtuellen Welten, rollt rasend vorüber auf Autobahnen und vegetiert zwischen Agglo und Grosstadt-Dschungel als knorriger “Asphaltländler”.

Matthias Lincke: Geige; Dide Marfurt: Halszither, Drehleier, Dudelsack; Elias Menzi, Hackbrett; Christine Lauterburg: Geige, Viola, Langnauerli, Stimme

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Dienstag, 29. Oktober 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Good Bye Lenin!”

“Good Bye Lenin!” ist ein deutscher Spielfilm von Wolfgang Becker mit Daniel Brühl und Katrin Sass in den Hauptrollen. Familien- und Zeitgeschichte miteinander verbindend, erzählt er von einer Frau, die im Koma die Wende “verschläft” und ihrem Sohn, der ihr, um sie zu schonen, nach dem Erwachen vorgaukelt, sie lebe nach wie vor in der “alten” DDR. Zur Berlinale 2003 uraufgeführt, hatte die Tragikomödie ausserordentlichen Erfolg im In- und Ausland, beim Publikum wie bei der Kritik. Der Film erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Felix und den französischen César, beide in der Kategorie “Bester europäischer Film”. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt Alex’ Mutter, eine überzeugte Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem jedoch nichts: zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern in Windeseile die DDR wieder auferstehen lassen.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken

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Samstag, 02. November 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Reading by Night – Worte und Musik hallen in der Dunkelheit

Drei Autoren laden ein zu einer Lesung der besonderen Art. Während die Zuhörer in Dunkelheit sitzen, kommen die Worte der Lesung mittels Mikrofon und Lautsprecher aus einem Nebenraum. Christian Haller, Murielle Kälin und Markus Ramseier lesen aus ihren Werken. Umrahmt wird die Lesung im Dunkeln durch einfühlsame Musik auf Cello und Klavier mit Natalia Dauer.

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV) – Preis inklusive Apérogetränk!

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Sonntag, 03. November 2019, 18 Uhr, Apéro ab 17 Uhr

schö a deux:  Ida – ein musikalisches Portrait

Seit 2017 sind Noemi Locher und Esther Thommen als Gitarrenduo “schö a deux” unterwegs. Beide haben an der Musikhochschule Basel klassische Gitarre studiert und präsentieren nun ihr rund einstündiges Programm “Ida”, das sich um die französische Gitarristin und Komponistin Ida Presti dreht. Ida Presti (1924-1967) wurde bereits in jungen Jahren als ausserordentlich begabte Instrumentalistin gelobt und erlangte später vor allem mit ihrem Gitarrenduo “Presti Lagoya” viel Ruhm. Ihre wunderschönen Kompositionen, teils träumerisch, nachdenklich, teils verspielt und immer unglaublich reich an Farben und verschiedenen Ideen, bleiben jedoch bis heute selten gespielt und sind weitgehend unbekannt. Neben Prestis eigenen Kompositionen spielen “schö au deux” Werke die ihr oder dem Duo gewidmet wurden, Stücke aus ihrem Repertoire, die Noemi Locher und Esther Thommen besonders inspirieren. Ein Programm mit kontrastierenden und verwandten Werken, und einer ganz persönlichen Stellungnahme zu einer grossartigen Musikerin.

Eintrittspreis: 20 Franken inklusive Apéro

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November/Dezember 2019 – theater WIWA

Vier scharfe Richterinnen

Psychothriller von Leslie Darbon, Deutsche Bearbeitung: Ruth und Rick Mueller

Aufführungsrechte: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller, D-Norderstedt

Regie: Mario Geng und Anja Grimbichler

Inhalt: Vier Ehefrauen langweilen sich – und befriedigen sich aus diesem Grund mit einigen mehr als extravaganten Spielen. Schliesslich inszenieren sie sogar eine Gerichtsverhandlung gegen den Dandy Alan Sexton, der für den Selbstmord einer Frau verantwortlich gemacht wird. Alan wird gedemütigt, soll sogar zum Tode verurteilt werden. Aber die Fronten verändern sich, als der Gatte einer der Richterinnen, der als Verteidiger herhalten sollte, sich als Mitschuldiger entpuppt. Und auch eine Richterin ist schuldiger, als zu Beginn zu ahnen ist. Das Sicherheitsnetz der Lebenslügen zerreisst…

Premiere am 09. November 2019 um 20 Uhr

weitere Termine: Mittwoch, 13. November, 20 Uhr / Samstag, 16. November, 20 Uhr / Samstag, 23. November, 20 Uhr / Mittwoch, 27. November, 20 Uhr / Freitag, 06. Dezember, 20 Uhr / Samstag, 07. Dezember, 20 Uhr / Sonntag, 08. Dezember, 17 Uhr

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Dienstag, 26. November 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Die Kinder des Monsieur Mathieu”

Das Heim für schwer erziehbare Jungen ist 1949 die vorerst letzte Station auf dem Berufsweg von Clément Mathieu, einem arbeitslosen Musiker und Komponisten. Er wird der neue Pedell, denn der bisherige kapituliert vor den Jungen, die sich – fünf Jahre nach Kriegsende – mit dem verbitterten Leiter des Instituts und den gehemmten Lehrern einen Machtkampf liefern. Direktor Rachin sieht nur das Böse in den Kindern und erzieht nach dem Motto: Aktion – Reaktion. Wer etwas tut, wird schwer bestraft. Dies sind nicht Methoden, die Monsieur Mathieu vorschweben. Und so führt er auf eine sehr eigene Weise einen neuen Stil ein. Der Chor, den er mit den Jungen gründet, bringt lange vergessene Stimmungen ins Heim. Doch nicht nur das – einer der Jungen ist eine wirkliche Begabung, allerdings wurde das Talent bislang nicht gesehen. „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ ist einer der Filme, die Mut machen, anrühren und für nachhaltig gute Laune sorgen – vielleicht liegt es daran, dass der Film wirkt, als habe er keinen großen Aufwand betrieben sondern gerade das Nötige getan. Regisseur Christophe Barratier setzt auf eine gute Geschichte, exzellente Schauspieler, allen voran Gérard Jugnot und die Jungen, und die Musik. Es dauert nicht lange, und der Film zieht den Zuschauer in seinen Bann.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken