Unser Programm verspricht viele Höhepunkte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Dienstag, 26. Februar 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Der dritte Mann”

Der dritte Mann ist ein in Schwarzweiss gedrehter britischer Thriller von Carol Reed aus dem Jahr 1949. Der Film entstand nach einem Drehbuch von Graham Greene. Hauptfigur ist der amerikanische Autor Holly Martins (Joseph Cotten). Wegen eines Jobangebotes seines Freundes Harry Lime (Orson Welles) reist er in das Wien der Nachkriegszeit und wird dort in kriminelle Machenschaften hineingezogen. In einer weiteren Hauptrolle iss Alida Valli zu sehen. Zur Bekanntheit des Films trugen unter anderem das von Anton Karas auf der Zither gespielte Harry-Lime-Thema, die expressionistischen Kameraperspektiven, Orson Welles’ viel zitierte “Kuckucksuhr-Rede” und die finale Verfolgungsjagd durch die Wiener Kanalisation bei.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken

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Freitag, 08. März 2019

Burgschreiber zu Laufenburg – Auftaktveranstaltung

Im Jahre 2019 findet das erste grenzüberschreitende Kulturstipendium “Burgschreiber zu Laufenburg” statt. Als erster Burgschreiber wurde Markus Manfred Jung gewählt. In der Auftaktveranstaltung wird er der Öffentlichkeit vorgestellt. Anschliessend wird er drei Monate in Laufenburg wohnen und arbeiten. Ziel ist, dass während dieser Zeit eine Geschichte zum Thema “Ankommen” entsteht, die einen Bezug zu Laufenburg hat.

Weitere Infos auf der Website: www.burgschreiber-laufenburg.com

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Samstag, 16. März 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Blindzeile IN CONCERT

Blindzeile ist eine Band aus der Nordwestschweiz, sie spielen alternative Songs mit deutschen Texten. 2017 erschien mit “Wiedersehen” das erste Album der Band mit David Pümpin (Gitarre und Gesang), Roland Kramer (Schlagzeug) und Gregor Triebold (Bass und Synthesizer). Im Frühjahr 2019 soll bereits das zweite Album erscheinen. Blindzeile steht für Gitarrenmelodien mit langen Hallfahnen: Jene Fahnen, die weder eine Gemeinschaft noch einen Ort, sondern einen Zustand repräsentieren; Bassläufe und Schlagzeugmuster, die subtil an den Alltag erinnern; deutsche Texte, in denen unter anderem entschlossen von Unsicherheit berichtet wird. «Manchmal ist es schwierig mitzuteilen, was man fühlt. Jedes Wort scheint eine Qual gewesen zu sein.», heisst es etwa im Song «Viele Namen». Und in «Belastend» heisst der Text: «Bisher war es belastend, wir suchten einen Sinn. Augen auf und durch, wir sind schon mittendrin.»

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV) – Preis inklusive Apérogetränk!

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Donnerstag, 21. März 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Theaterimpuls – Grenzen

Das Improvisationstheater “Theaterimpuls” beschert den Gästen einen Theaterabend der besonderen Art. Zum Thema “Grenzen” entstehen während des Abends lebendige, musikalisch umrahmte, improvisierte Theaterszenen. Ohne zu blamieren oder zu moralisieren werden Gefühle, Grundstimmungen und Erlebnisse auf die Bühne gebracht und oft wird so das Unausgesprochene sichtbar und das zwischen den Zeilen hör- und erlebbar. Es entstehen berührende, witzige und musikalische Darstellungen, welche bestimmt in Erinnerung bleiben. Getreu dem Motto: “Geniessen Sie den Abend und lassen Sie sich überraschen!”

Spieldauer ca. 90 Minuten ohne Pause

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

Theaterpass zusammen mit teatro mobile und BASALTTHEATER: 60 Franken, reduziert 50 Franken

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Freitag, 22. März 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

teatro mobile – Die Wunderübung

“Aller guten Dinge sind drei” – Bereits zum dritten Mal gastiert das teatro mobile, eine

Kleinformation der Theatermühle Arisdorf, in der kultSCHÜÜR. Unter der Regie von Jürg Matt wird die Komödie “Die Wunderübung” des österreichischen Erfolgsautors Daniel Glattauer präsentiert. Nach zehn langen Ehejahren haben sich Joana (Floriane Schmid) und Valentin (Michael Laubscher) nicht mehr viel zu sagen. Um ihrer Ehe eine letzte Chance zu geben, suchen die beiden Hilfe bei einem Paartherapeuten (Marcel Gloor). Der Eheberater versucht sie mithilfe von Paarübungen und Rollentausch aus der Reserve zu locken, um vielleicht doch noch das Wunder der Versöhnung zu bewirken. Eine schier unlösbare Aufgabe! In “Die Wunderübung” gelingt Daniel Glattauer das ebenso gefühlvolle wie bissige Porträt eines Paares, dessen beste Zeiten vorbei sind, das die Liebe zueinander aber nicht aufgeben will. Lebensnah und ungemein komisch!

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

Theaterpass zusammen mit Theaterimpuls und BASALTTHEATER: 60 Franken, reduziert 50 Franken

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Samstag, 23. März 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Basalttheater Basel – Aendspiil von Samuel Beckett

In Becketts “Endspiel” beginnen die Personen immer wieder neu. Sie begegnen der Kommunikationsleere und stellen sich Sinnfragen. Sie leben als Spielende intensiv und hellwach. Wir kommunizieren elektronisch und in vorgegebenen Formen. Fiktion und Realität sind schwerer auseinander zu halten als je. Ist das alles absurd? Das BASALTTHEATER spielt “Ändspiil” im Dialekt in eigener Übersetzung.

Spiel: Kurt Wegmüller, Nick Eminger, Annette Dick, Ivan Imbrogiano / Bühne: Mirjam Ragossnig, Alfi Marti / Kostüme: Simone Leimgruber / Musik: Lukas Rickli / Regie: Jörg Jermann

Spieldauer ca. 90 Minuten ohne Pause

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

Theaterpass zusammen mit Theaterimpuls und teatro mobile: 60 Franken, reduziert 50 Franken

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Samstag, 06. April 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Natalia Dauer / Julia Pleninger – Ein Abend mit Klassikern

Die Cellistin Natalia Dauer aus Bad Säckingen und die Pianistin Julia Pleninger aus Wutöschingen präsentieren einen Abend schön bunt mit hochstehender Musik. Im ersten Teil sind klassische Werke von Haydn bis Beethoven zu hören, nach der Pause bekannte Melodien aus Filmen und anderen Klassikern. Natalia Dauer wurde mit zehn Jahren bereits Jungstudentin bei Professor Ivan Monighetti an der Musikhochschule Basel, seit 2016 ist sie seine Bachelor-Studentin. Zudem ist sie Gründerin des Festivals Junge Klassik in Laufenburg. Beide Musikantinnen sind Förderpreisträgerinnen der Volksbank Hochrhein Stiftung.

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Dienstag, 30. April 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “The Post – Die Verlegerin”

Kay Graham (Meryl Streep) steht als erste Frau an der Spitze des Verlags, der die «Washington Post» herausbringt. Kurz vor Börsengang der Zeitung steht die unterschätzte Frau vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Soll ihr Chefredaktor (Tom Hanks) verbotenerweise über die eben geleakten Regierungspapiere, die eine Vertuschung der amerikanischen Regierung von Informationen zum Vietnamkrieg offenlegen, veröffentlichen und damit Strafverfolgung und das Ende der Zeitung riskieren? Steven Spielberg vereint für “The Post – Die Verlegerin” zum ersten Mal Tom Hanks und eine erneut grossartige Meryl Streep vor der Kamera – herausgekommen ist ein packender, kammerspielartiger Polit-Thriller, der aktueller nicht sein könnte.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken

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Samstag, 04. Mai 2019, 20.30 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

Jensyts: Bannkreis – Fama Maleficarum

Die Mittelalterband Schellmerÿ mit Sonja Wunderlin, Sarah Wauquiez und Olaf Kirchgraber präsentieren zusammen mit dem Sagenwanderer Andreas Sommer ihr neues Programm. Urtümliche Lieder und heidnische Sagengeschichten aus der Schweiz erzählen von zauberhaften Begebenheiten, unheimlichen Geheimnissen und dem zeitlosen Mysterium der Liebe. Bannsprüche gegen den bösen Blick, Verzapfungen gegen Spuk im Stall, Drudenfüsse und Schrättelispiegel, Siebnerlei und Satorformeln… Neu aufgebrüht in einem Kessel voll magischen Glaubens, gewürzt mit einer Prise Schalk.

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Donnerstag, 16. Mai 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

20 Jahre Troubadix, das Aargauer LiederMacherInnenFest

Zusammen mit anderen Troubadouren inszeniert Gabriel Kramer (Mitbegründer des Festivals) den Auftakt zum Jubiläumsjahr. Zu hören sind die neuesten Werke von Sonja Wunderlin, Olaf Kirchgraber, Hösch, Börnie usw.

Frische Chansons, witzig, poetisch, schräg und krass…

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Dienstag, 28. Mai 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Die göttliche Ordnung”

Die junge Hausfrau und Mutter Nora wohnt 1971 mit ihrem Ehemann Hans, ihren zwei Söhnen sowie dem missmutigen Schwiegervater Gottfried in einem kleinen, friedlichen Dorf im Appenzellerland. Dort, in der Schweizer Idylle, ist fast gar nichts oder nur wenig von den sozialen Umwälzungen auf der Welt zu spüren, die sich seit der 68er-Bewegung ereignen und auch Noras Leben blieb davon unberührt. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde der Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Obwohl sie ein ruhiger Mensch ist, der sich alles gefallen lässt, erwacht jetzt Noras Widerstand. Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht mit anderen Dorffrauen in Zürich eine Frauendemo sowie einen Workshop für sexuelle Befreiung.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder: 5 Franken

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Donnerstag, 30. Mai bis Montag, 10. Juni 2019

REGIOkultART

Von Auffahrt bis Pfingstmontag wird die kultSCHÜÜR zur Galerie.

Künstler(innen) aus der Region präsentieren ihre Werke.

Öffnungszeiten: Vernissage, Donnerstag, 30. Mai, 17 bis 19 Uhr / Freitag, 31. Mai, 19 bis 22 Uhr / Samstag, 01. Juni, 17 bis 19 Uhr / Sonntag, 02. Juni, 13 bis 16 Uhr / Montag, 03. Juni, 19 bis 22 Uhr / Dienstag, 04. Juni, 19 bis 22 Uhr / Mittwoch, 05. Juni, 19 bis 22 Uhr / Donnerstag, 06. Juni, 19 bis 22 Uhr / Freitag, 07. Juni, 19 bis 22 Uhr / Samstag, 08. Juni, 17 bis 19 Uhr / Sonntag, 09. Juni, 13 bis 16 Uhr / Montag, 10. Juni, 13 bis 16 Uhr

Barbetrieb während den Öffnungszeiten

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Samstag, 07. September 2019

Kulturnacht Laufenburg

Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an der alljährlichen Kulturnacht in Laufenburg.

2019 wird die Nacht zum Tag und wird gleichzeitig mit dem Juraparkfest stattfinden.

Weitere Infos folgen…

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Samstag, 14. September 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Duo Carouge – Kreisler umkreisen

Die grenzenlosen und genialen deutschen Lieder Georg Kreislers treffen auf einige der schönsten französischen Chansons von Brel, Piaf und Barbara. Ein Wechselspiel melancholischer Liebeserklärungen und bitterbösem schwarzen Humor – zum Schmunzeln und zum Fürchten! In ihrem neuen Programm “Kreisler umkreisen” bezirzt das Duo Carouge den grossen Liedermacher mit französischen Chansons und erforscht so alle Tiefen und Untiefen des menschlichen Daseins – frisch, frech und feminin. Lena Schmidt (Klavier) und Larissa Bretscher (Gesang) lernten sich zufällig an einem Konzert kennen. Es war Musikerliebe auf den ersten Ton, die sie seit ihrem Musikstudium auf alle möglichen Bühnen zwischen Zürich und Rostock geführt hat.

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Freitag, 20. September 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Music-Comedy Show mit Josefine & Frank

Die Schweizer Nachfolge von Loriot und Evelyn Hamann, gestalten einen lustigen Abend mit Songs und Geschichten, die das Leben schreibt. Josefine Fett, eine rheinische Frohnatur, abenteuerlustig, mutig, tollkühn und verwegen. Seit drei Jahren wieder zurück, in Good Old Europe, vom vielleicht bis jetzt grössten Abenteuer, ihr Leben und Arbeiten in New York, mit einem Theater am Times Square und sesshaft in der Schweiz. Sie ist eine couragierte Frau, eine crazy Comedian – Motto: “je oller desto doller”. Frank Lerch, ein Schweizer Urgestein, ist ein genialer Piano-Entertainer und Humorist. Seine gute Laune ist ansteckend und lädt einen dazu ein, die ureigene Leichtigkeit und Lebensspass wieder neu zu entdecken.

Eintrittspreis: 20 Franken

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Dienstag, 24. September 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Die Blechtrommel”

Der Ich-Erzähler der Blechtrommel ist der Sonderling Oskar Matzerath. Er kommt 1924 in Danzig zur Welt. Zu diesem Zeitpunkt ist sein Verstand bereits vollständig entwickelt. Da er seit seinem dritten Geburtstag nicht mehr wächst, kann er somit als scheinbar ewiges Kind aus der Perspektive von unten über die Welt der Erwachsenen berichten. Dank seiner Blechtrommel kann er sich auch Ereignisse, an denen er nicht unmittelbar beteiligt war, vergegenwärtigen und so etwa auch darüber berichten, wie seine Mutter auf einem kaschubischen Kartoffelacker gezeugt wurde. (Ein ähnliches Motiv von einer berichtenden Trommel findet sich bereits in Heinrich Heines „Ideen. Das Buch le Grand.“) Damit wird Oskar zeitweise zu einer Art auktorialem Erzähler, der sich auch häufig in der dritten Person als „Oskar“ anspricht. Oskar sagt von sich selbst, er habe zu jenen „hellhörigen Säuglingen gehört“, deren „geistige Entwicklung schon bei der Geburt abgeschlossen ist und sich fortan nur bestätigen muss“. Er verweigert sich der Welt der Erwachsenen und beschließt im Alter von drei Jahren, nicht mehr zu wachsen. Gleichwohl fühlt er sich, da „innerlich und äußerlich vollkommen fertig“, den Erwachsenen weit überlegen. An seinem dritten Geburtstag bekommt er von seiner Mutter eine Blechtrommel geschenkt, die zu seinem ständigen Begleiter wird. Der Wahrheitsgehalt von Oskars Geschichten erscheint oft zweifelhaft. Zunächst ist er zum Zeitpunkt, an dem sein Bericht 1952 beginnt, Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt und als solcher möglicherweise verrückt und demnach nicht sehr vertrauenswürdig. Außerdem bleibt unsicher, ob er nicht mehr wächst, weil er die Kellertreppe hinabfiel, oder ob er aus eigenem Entschluss das Wachstum einstellte und den Kellersturz nur fingierte, um Fragen zu vermeiden. Auch seine Selbstvorwürfe, er sei schuld am Tod seiner Eltern und an dem seines Onkels Jan Bronski, werden durch den Verlauf der Handlung kaum erhärtet. Damit steht aber die Glaubwürdigkeit aller seiner Erzählungen in Frage.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken

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Freitag, 25. Oktober 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Landstreichmusik IN CONCERT

Mit erfolgreichen Tourneen im In- und Ausland hat sich die Landstreichmusik einen Namen gemacht. Seit Jahren begeistert sie durch ihren unverkrampften, schwungvollen Umgang mit Schweizer Volksmusik in Verbindung mit neuen Einflüssen aus diversen Genres ein Publikum von jung bis alt. Unterwegs auf Strassen aus Asphalt, als Musikanten von heute, jenseits von Alprausch und blühenden Matten. So zelebrieren die eigenwilligen «Landstreicher» eine verschüttete Tradition: Eine “Musik der Landstrasse”, aufgelesen am Wegrand, weitertransportiert und transformiert mit altbewährten und modernen Mitteln. Auf ihrem aktuellen Album «Asphalt» betreibt die Landstreichmusik eine konsequente Weiterentwicklung ihres letzten Programmes “Rot uf Grau”: Urbane Farbgebung, schroffe Kanten und eine klare Absage an müden Traditionalismus bestimmen die Richtung. Eigene und traditionelle Lieder gesellen sich zu alten und neuen Melodien, destilliert aus dem unermesslichen Horizont vernetzter Welten. Ihre Musik bewegt sich eigensinnig zwischen Betonbauten und virtuellen Welten, rollt rasend vorüber auf Autobahnen und vegetiert zwischen Agglo und Grosstadt-Dschungel als knorriger “Asphaltländler”.

Matthias Lincke: Geige; Dide Marfurt: Halszither, Drehleier, Dudelsack; Elias Menzi, Hackbrett; Christine Lauterburg: Geige, Viola, Langnauerli, Stimme

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV)

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Dienstag, 29. Oktober 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Good Bye Lenin!”

“Good Bye Lenin!” ist ein deutscher Spielfilm von Wolfgang Becker mit Daniel Brühl und Katrin Sass in den Hauptrollen. Familien- und Zeitgeschichte miteinander verbindend, erzählt er von einer Frau, die im Koma die Wende “verschläft” und ihrem Sohn, der ihr, um sie zu schonen, nach dem Erwachen vorgaukelt, sie lebe nach wie vor in der “alten” DDR. Zur Berlinale 2003 uraufgeführt, hatte die Tragikomödie ausserordentlichen Erfolg im In- und Ausland, beim Publikum wie bei der Kritik. Der Film erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Felix und den französischen César, beide in der Kategorie “Bester europäischer Film”. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt Alex’ Mutter, eine überzeugte Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem jedoch nichts: zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern in Windeseile die DDR wieder auferstehen lassen.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken

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Samstag, 02. November 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19 Uhr

Reading by Night – Worte und Musik hallen in der Dunkelheit

Drei Autoren laden ein zu einer Lesung der besonderen Art. Während die Zuhörer in Dunkelheit sitzen, kommen die Worte der Lesung mittels Mikrofon und Lautsprecher aus einem Nebenraum. Christian Haller, Murielle Kälin und Markus Ramseier lesen aus ihren Werken. Umrahmt wird die Lesung im Dunkeln durch einfühlsame Musik auf Cello und Klavier mit Natalia Dauer.

Eintrittspreis: regulär 25 Franken / reduziert 20 Franken (Kinder, Lehrlinge/Studenten, AHV/IV) – Preis inklusive Apérogetränk!

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Sonntag, 03. November 2019, 18 Uhr, Apéro ab 17 Uhr

schö a deux:  Ida – ein musikalisches Portrait

Seit 2017 sind Noemi Locher und Esther Thommen als Gitarrenduo “schö a deux” unterwegs. Beide haben an der Musikhochschule Basel klassische Gitarre studiert und präsentieren nun ihr rund einstündiges Programm “Ida”, das sich um die französische Gitarristin und Komponistin Ida Presti dreht. Ida Presti (1924-1967) wurde bereits in jungen Jahren als ausserordentlich begabte Instrumentalistin gelobt und erlangte später vor allem mit ihrem Gitarrenduo “Presti Lagoya” viel Ruhm. Ihre wunderschönen Kompositionen, teils träumerisch, nachdenklich, teils verspielt und immer unglaublich reich an Farben und verschiedenen Ideen, bleiben jedoch bis heute selten gespielt und sind weitgehend unbekannt. Neben Prestis eigenen Kompositionen spielen “schö au deux” Werke die ihr oder dem Duo gewidmet wurden, Stücke aus ihrem Repertoire, die Noemi Locher und Esther Thommen besonders inspirieren. Ein Programm mit kontrastierenden und verwandten Werken, und einer ganz persönlichen Stellungnahme zu einer grossartigen Musikerin.

Eintrittspreis: 20 Franken inklusive Apéro

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November/Dezember 2019 – theater WIWA

Vier scharfe Richterinnen

Psychothriller von Leslie Darbon, Deutsche Bearbeitung: Ruth und Rick Mueller

Aufführungsrechte: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller, D-Norderstedt

Regie: Anja Grimbichler und Mario Geng

Inhalt: Vier Ehefrauen langweilen sich – und befriedigen sich aus diesem Grund mit einigen mehr als extravaganten Spielen. Schliesslich inszenieren sie sogar eine Gerichtsverhandlung gegen den Dandy Alan Sexton, der für den Selbstmord einer Frau verantwortlich gemacht wird. Alan wird gedemütigt, soll sogar zum Tode verurteilt werden. Aber die Fronten verändern sich, als der Gatte einer der Richterinnen, der als Verteidiger herhalten sollte, sich als Mitschuldiger entpuppt. Und auch eine Richterin ist schuldiger, als zu Beginn zu ahnen ist. Das Sicherheitsnetz der Lebenslügen zerreisst…

Premiere am 09. November 2019, weitere Termine folgen!

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Dienstag, 26. November 2019, 20 Uhr, Barbetrieb ab 19.30 Uhr

club de cinéma: “Die Kinder des Monsieur Mathieu”

Das Heim für schwer erziehbare Jungen ist 1949 die vorerst letzte Station auf dem Berufsweg von Clément Mathieu, einem arbeitslosen Musiker und Komponisten. Er wird der neue Pedell, denn der bisherige kapituliert vor den Jungen, die sich – fünf Jahre nach Kriegsende – mit dem verbitterten Leiter des Instituts und den gehemmten Lehrern einen Machtkampf liefern. Direktor Rachin sieht nur das Böse in den Kindern und erzieht nach dem Motto: Aktion – Reaktion. Wer etwas tut, wird schwer bestraft. Dies sind nicht Methoden, die Monsieur Mathieu vorschweben. Und so führt er auf eine sehr eigene Weise einen neuen Stil ein. Der Chor, den er mit den Jungen gründet, bringt lange vergessene Stimmungen ins Heim. Doch nicht nur das – einer der Jungen ist eine wirkliche Begabung, allerdings wurde das Talent bislang nicht gesehen. „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ ist einer der Filme, die Mut machen, anrühren und für nachhaltig gute Laune sorgen – vielleicht liegt es daran, dass der Film wirkt, als habe er keinen großen Aufwand betrieben sondern gerade das Nötige getan. Regisseur Christophe Barratier setzt auf eine gute Geschichte, exzellente Schauspieler, allen voran Gérard Jugnot und die Jungen, und die Musik. Es dauert nicht lange, und der Film zieht den Zuschauer in seinen Bann.

Eintrittspreis: 10 Franken / Mitglieder 5 Franken